Im 5. Haus drückt der Mensch seine Gefühle aus. Dort ist er noch völlig unbeeindruckt von seiner Umwelt, hier lebt er sich nach Lust und Laune aus. Das 5. Haus nimmt aus den Eindrücken des 4. Hauses etwas heraus und wandelt es in eine Handlung um. Daher kann im 5. Haus auch nur das ausgedrückt werden, was im 4. Haus vorhanden ist. Michael Roscher verglich diesen Vorgang mit einer Suppe (4. Haus), aus der mit einer Kelle eine Portion entnommen wird (5. Haus). Daher wird zum Handeln ein funktionierendes 4. Haus gebraucht, um überhaupt handlungsfähig im Sinne der eigenen Persönlichkeit zu sein.

©Ingrid Zinnel

Copyright: Ingrid Zinnel

Widder an der Spitze 5 neigt wahrscheinlich zu impulsivem und tatkräftigem Handeln. Er handelt womöglich wenig überlegt und könnte sich selbst überfordern, da er im 4. Haus mit den Fischen seelisch betäubt ist. Steinbock an der Spitze 5 wird sich an den geltenden Normen orientieren bevor er seine Gefühle äußert. Spass und Freude wird möglicherweise mit Disziplin verbunden. Das könnte bedeuten, dass ein Mensch ein Hobby auswählt, für das er sehr viel Geduld und Ausdauer benötigt.   

Im 2. Quadranten geht es um Gefühle und das daraus folgende Verhalten. Im 4. Haus sind alle Möglichkeiten vorhanden, wie ein Mensch fühlt. Das 4. Haus ist daher so etwas wie der Urgrund der Persönlichkeit, die seelische Identität, denn hier ist die Quelle allen Handelns. Das 4. Haus ist der tiefste Punkt im Horoskop. Er sagt mehr über die eigentliche Persönlichkeit aus als der Aszendent, der sich eher im körperlichen Auftreten ausdrückt. Das 4. Haus ist das zu Hause im Inneren, die seelische Grundlage.  

Ein 4. Haus im Zeichen Zwilling zeigt einen emotional aufgeregten Typ, der seine Gefühle wahrscheinlich mitteilen möchte, als sie passiv alleine für sich zu fühlen. Die Gefühle bleiben eher an der Oberfläche, womöglich ist der Mensch durch Gefühlsausbrüche zu irritieren. Ein 4. Haus im Skorpion ist dagegen leidenschaftlich, die Eindrücke werden intensiv verarbeitet und haben einen entweder oder Charakter. Dabei wird das abgespalten, was nicht in das geistige Konzept passt. Denkbar ist auch, dass das Seelische weggedrückt oder streng analysiert wird, da Gefühle nicht ins Bild einer funktionierenden Persönlichkeit passen.

Der Planet Merkur wird in der Horoskopanalyse meist nur flüchtig gestreift, da ihm oft keine große Bedeutung beigemessen wird. Er ist geschlechtslos und neutral. Daher erscheint er auf den ersten Blick wenig aufregend. Da er neutral ist, nimmt er sehr stark die Färbung der Planeten an, die ihn aspektieren. Befindet sich zum Beispiel der Mond im Horoskop in Konjunktion mit Merkur, kann er gar nicht mehr neutral vermitteln, er wird in seinem Urteil oder auch im Gespräch mit Anderen immer gleichzeitig auch von seinen Gefühlen bestimmt.

Merkur steht u.a. für Sprache, Verstand, Wissen und Informationen. Er wird den Zeichen Zwillinge und Jungfrau zugeordnet.

Im Zeichen Zwillinge steht er für Beweglichkeit, Sprache, Kommunikation, Vermittlung, Informationen, Wissen aufnehmen und weitergeben.

Positive Eigenschaften sind: Neutralität, Objektivität, vielseitige Interessen, Neugierde, Flexibilität, Kommunikations- und Kontaktfreude.

Geld regiert die Welt! Wer viel Geld hat ist mächtig und attraktiv. Geld macht glücklich. Wirklich?

Es gibt eine Menge Beispiele, die belegen, dass viel Geld und Glücklichsein nicht unbedingt zusammengehören. Auch der begehrte Lottogewinn hat so manchen Glückspilz eher ins Unglück gestürzt als dauerhaft glücklich gemacht.

Dennoch ist eines der wichtigsten Themen in astrologischen Beratungen das liebe Geld oder vielmehr das Fehlen desselben. So fragen dann viele, ob sie reich werden, was sie gegen ihre ständigen Geldprobleme tun können und wann das alles endlich einmal besser wird.

Am 20.03. betrat die Sonne das Zeichen Widder. Der Frühling beginnt! Astrologisch beginnt das neue Jahr, denn im Zeichen Widder hat alles seinen Anfang. Gerade noch glücklich treibend in der Märchenwelt der Fische werden wir in die stürmische Zeit des Widders rausgeworfen.

Der Widder fackelt nicht lange, wenn er etwas tun möchte. Er macht einfach, ohne lange nachzudenken, ohne zu planen. Er will mit dem Kopf durch die Wand. Dabei geht es ihm mehr um den Wettkampf an sich, als darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Vieles wird daher womöglich angefangen, ohne dass es Früchte trägt. Es ist die Aufgabe des Widders, etwas in Bewegung zu setzen.