"Krise ist ein produktiver Zustand. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen."

(Max Frisch, 1911-1991)

Wer bin ich? Diese Frage stellt sich wohl jeder einmal im Lauf seines Lebens. Kann das Sternzeichen dazu tatsächlich Auskunft geben?

Es gibt Menschen, die behaupten Astrologie ist kompletter Unsinn und lesen dann heimlich ihr Horoskop in der Tageszeitung. Das ist tatsächlich Unsinn, da es in der Regel nicht von einem Astrologen, sondern von einem Redakteur geschrieben wurde.

Kann der Tag der Geburt wirklich bestimmen, wer wir sind?

Verhalten sich all diese Menschen gleich, die im Zeitraum von vier Wochen im gleichen Tierkreiszeichen geboren sind?

Eigentlich sehr unwahrscheinlich. Also ist Astrologie doch Humbug?

Anspruchsvolle Konstellationen im Horoskop

Wer Bücher über Astrologie wälzt, findet sie immer wieder, die schwierigen Konstellationen. Von Übeltätern ist da die Rede. Aspekte, die dem eigenen Glück im Weg stehen werden. Umgekehrt gibt es die Vertreter des positiven Denkens, die jeder Schwierigkeit etwas Positives abgewinnen und freudig von Lernaufgaben und Herausforderungen sprechen. Auch Selbsthilfebücher versprechen, dass man die Situation einfach akzeptieren solle, dann wird es schon besser.

Steckt man jedoch mitten in einer Krise, stimmt einen die Aussicht auf eine "spannende Herausforderung" nicht unbedingt fröhlicher. Das Gefühl kommt womöglich auf, völlig zu versagen, da man sich einfach nicht glücklich fühlen kann und die Anforderungen des Lebens erdrückend wirken.

Ein Blick in das eigene Horoskop kann helfen, den Sinn zu verstehen, warum ein gewisses Thema immer wieder auftaucht.

Kann man Ängste im Horoskop erkennen? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es und welches Potenzial liegt in ihnen verborgen?

Angst zu haben ist nicht besonders schön. Populär schon gar nicht, wer gibt schon gerne offen zu, dass ihn Ängste quälen. Eigentlich will man sie auch ganz schnell loswerden.

Angst nervt! Sie behindert uns, etwas zu tun, was wir gerne tun wollen, sie hemmt und blockiert.

Was ist denn überhaupt Angst? Ein Gefühl, ein wichtiger Instinkt oder nur ein lästiges Übel?

Schwierige Beziehungen

Bezüge der äußeren Planeten zu Mars und Venus können sich ebenfalls in Form von Depressionen zeigen. Kontaktschwierigkeiten oder die Unterdrückung von natürlichen Bedürfnissen führen möglicherweise zu einer Einschränkung der Genussfähigkeit und damit auch der Lebensqualität.

Venus/Saturn: Menschen mit Venus/Saturn Bezügen halten sich selbst häufig für nicht liebenswert so wie sie sind. Liebe soll mit Hilfe von Leistung oder Anpassung an geltende Regeln errungen werden. Die Schwierigkeit besteht, etwas anzunehmen, das ohne erkennbaren Anlass geschenkt wurde. Damit verbietet sich das spontane Erleben von Freude.

Beispiel: Ich habe soviel für ihn getan, da kann er mich doch nicht verlassen.

Mars/Saturn: "Mit angezogener Handbremse Vollgas fahren". Trotz erheblicher Leistungsanstrengungen kommt man nicht vom Fleck. Die Menschen sind so daran gewöhnt, gegen Hindernisse anzukämpfen, dass sie von einfachen Situationen gelangweilt sind. Triebbedürfnisse wie sexuelle Wünsche können nur im Rahmen bestimmter Grenzen ausgelebt werden.

Beispiel: Ich kriege nie das, was ich wirklich will, ohne dafür zu kämpfen.

Venus/Pluto: Genuss und Begegnung können nur im Rahmen idealer Vorstellungen erfahren werden. Da die Vorstellung ein geistiges Konstrukt ist, muss jede reale Begegnung als unvollständig und fehlerhaft empfunden werden. Der Versuch, die Umwelt so "hinzubiegen" wie sie der Vorstellung gemäß sein sollte, führt zwangsläufig zu Frust.

Beispiel: Wenn mein Partner mich wirklich liebt, schenkt er mir jeden Sonntag 20 rote Rosen. Wenn er es einmal vergisst, liebt er mich nicht mehr.

Das Thema Depression rückt in Deutschland und der Welt immer mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit. Eine Krankheit, die lange ignoriert wurde! Immer wieder machten einzelne Fälle Schlagzeilen, wie der des Fußballers Robert Enke, der dem drohenden gesellschaftlichen Abstieg durch Freitod entgehen wollte. Auch das German Wings Unglück, das durch den Kopiloten Andreas L. verursacht wurde, beschäftigte die Medienwelt. Prominente Beispiele, wie die der genialen Schauspieler Robin Williams und Heath Ledger, lösen weltweit Bestürzung aus.