Am 08.11. ist Jupiter in sein Zeichen, in den Schützen eingetreten. Dort war er zuletzt von November 2006 bis Mitte Dezember 2007. Jupiter wird gerne als der Glücksplanet angesehen, der uns Lottogewinne und den Traumpartner beschert. Er steht für Erweiterung, für Fülle, für Hoffnung, Glauben und ganz besonders dafür, dass wir von einer größeren Macht getragen und geschützt werden.
 
Daher werden ihm die Religion, die Philosophie und die Spiritualität zugeordnet. Wobei das Dogmatische unserer Weltreligionen wohl eher dem Skorpion zuzuordnen wäre.
Denn der Schütze ist vom Wesen her tolerant, in dem Sinne, dass er sehr wohl eine Meinung hat, jedoch die Meinungen der anderen auch stehen lassen kann, selbst wenn er sie nicht teilt. Hier verbirgt sich oft die Falle des Schützen, denn er meint gelegentlich, es besser zu wissen als alle anderen und versteigt sich dann auch mal in missionarischem Eifer, denn er meint es ja grundsätzlich gut mit den Anderen.
 
Jupiter ist aus meiner Sicht auch nicht grundsätzlich, zumindest auf den ersten Blick als Wohltäter anzusehen. Fülle ist ja toll auf dem Bankkonto, Fülle auf den Hüften wollen wir dann doch eher weniger.
 
Fülle im Beziehungsbereich hört sich auch super an, wenn das jedoch so aussieht, dass der Partner plötzlich meint, er braucht mehr Abwechslung, empfinden wir das sehr wahrscheinlich auf den ersten Blick auch nicht so glückbringend.
 
Wachstum ist auch super, wie gesagt auf dem Bankkonto, wenn es denn nicht die Schulden sind, die wachsen. Wie sieht es mit einem Tumor aus? Da ist Wachstum dann nicht so toll. Die Forderung nach ständigem Wirtschaftswachstum, die auf geschickt manipulierten Zahlen beruht und die Umwelt ruiniert, gehört auch eher zu den negativen Seiten Jupiters.
 
Ich selbst habe Jupiter im Skorpion in 12 und ich bin nicht unbedingt ein Jupiter Fan. Denn meine heftigsten Lebenskrisen fanden nicht etwa unter dem gefürchteten Übeltäter Saturn statt, sondern unter Jupiter. Letztendlich halfen mir diese Erfahrungen im Nachhinein jedoch sehr und ich habe den Sinn und das große Geschenk verstanden, warum Manches so und nicht anders notwendig war.
 
Diese Phase von Jupiter im Skorpion endete gestern und ich bin nun gespannt, was das nächste Jahr bringt.
Es kann jetzt gerne etwas weniger intensiv werden, denn die ein oder andere Erfahrung aus der Jupiter in Skorpion Phase möchte ich jetzt erstmal verdauen.
Jupiter im Schützen möchte die gewonnenen Erkenntnisse jetzt gerne mitteilen.
Wie habt Ihr die Phase von Jupiter in Skorpion von Oktober 2017 bis jetzt erlebt? Vielleicht könnt ihr jetzt ja auch an Erlebnisse aus der Zeit von 2006-2007 anknüpfen und fortführen.
 
Ich wünsche Euch eine segensreiche Zeit!

Am 20.12. kurz vor der Wintersonnenwende erwartet uns ein besonderes Ereignis, Saturn betritt sein eigenes Zeichen - den Steinbock. Das Besondere, dass die Sonne ebenfalls am 21.12. zur Wintersonnenwende in den Steinbock wandert und sich dort zu Saturn gesellt. Ein seltenes Phänomen, das zuletzt 1870 beobachtet wurde.

Saturn wird oft als der nervige Oberlehrer verstanden, der im Hintergrund die Hand hebt und sagt: "Stop, jetzt gehst Du zu weit!" Spaß macht das keinen, im vollen Galopp ausgebremst zu werden. Daher ist Saturn auch eher unbeliebt, da er uns mit Grenzen und der nackten Realität konfrontiert, die wir nicht unbedingt immer so haben wollen.

Grenzen sind notwendig, um unsere Identität zu wahren, um echt zu werden, so wie wir sind! Saturn ist sachlich und realistisch und lässt sich auf keinerlei Diskussionen ein. Es gibt nur das, was richtig ist und das, was falsch ist - für uns. Einfach, aber effektiv.
Love it
Change it
or leave it
Irgendwas dazwischen gibt es nicht.

Die meisten Menschen, die den Rat eines Astrologen oder Kartenlegers suchen, wünschen sich Hinweise auf zukünftige Ereignisse. Was bringt die Zukunft? Ganz oben auf der Wunschliste stehen der Traumpartner, der Lottogewinn und der Job, von dem man schon immer geträumt hat. Unangenehmes möchten die meisten nicht hören, auch nicht, dass man für das, was passieren könnte, möglicherweise selbst verantwortlich sein könnte.

Daher boomen Hotlines oder TV-Formate, die eine schnelle Antwort versprechen á la:“ Wenn Sie im Sommer in den Biergarten gehen, lernen Sie jemanden kennen!", oder „Sie haben einen günstigen Finanzaspekt, da kommt was im Frühjahr.“

Uranus wird in der Astrologie mit Freiheit und Individualität in Verbindung gebracht. Tatsächlich tanzt Uranus aus der Reihe, auch astronomisch. Er hat eine besondere Neigung seiner Achse und rotiert damit rückläufig, also zumindest anders als alle anderen Planeten.

Damit zeigt sich schon sein Hauptkennzeichen: Ich bin anders als die geltende Norm!

Uranus wird dem Zeichen Wassermann zugeordnet. Im Tierkreis steht der Wassermann zwischen Steinbock und den Fischen, also zwischen dem Konkretesten und dem Un-Konkretesten, der Wirklichkeit und der Transzendenz. Keine leichte Aufgabe, denn irgendwie scheint er nirgendwo dazuzugehören. Die Welt der Formen hat er bereits verlassen, ist aber noch nicht im Reich der Fantasie, der Märchen und der Träume angekommen.

So springt er möglicherweise immer wieder zwischen den verschiedenen Alternativen hin und her, ohne sich zu entscheiden. Eine große innere Nervosität und Zerrissenheit ist die Folge. Das Gefühl überall und doch nirgends dazuzugehören.

Der Planet Merkur wird in der Horoskopanalyse meist nur flüchtig gestreift, da ihm oft keine große Bedeutung beigemessen wird. Er ist geschlechtslos und neutral. Daher erscheint er auf den ersten Blick wenig aufregend. Da er neutral ist, nimmt er sehr stark die Färbung der Planeten an, die ihn aspektieren. Befindet sich zum Beispiel der Mond im Horoskop in Konjunktion mit Merkur, kann er gar nicht mehr neutral vermitteln, er wird in seinem Urteil oder auch im Gespräch mit Anderen immer gleichzeitig auch von seinen Gefühlen bestimmt.

Merkur steht u.a. für Sprache, Verstand, Wissen und Informationen. Er wird den Zeichen Zwillinge und Jungfrau zugeordnet.

Im Zeichen Zwillinge steht er für Beweglichkeit, Sprache, Kommunikation, Vermittlung, Informationen, Wissen aufnehmen und weitergeben.

Positive Eigenschaften sind: Neutralität, Objektivität, vielseitige Interessen, Neugierde, Flexibilität, Kommunikations- und Kontaktfreude.